Autorinnen und Autoren

Leontina Arditti

geb. 1929 in Sofia, Bulgarien, lebt als Schriftstellerin, Schauspielerin und Theaterregisseurin in Sofia.
An meinem Ende steht mein Anfang (2002)

James Graham Ballard (1930–2009)
wurde 1930 als Sohn eines britischen Industriellen in Shanghai geboren und kam nach Ende des 2. Weltkrieges nach England. Studium der Medizin, Pilot bei der Royal Air Force. Er zählt zu den prominentesten Mitgliedern der New Wave Szene innerhalb der phantastischen Literatur. Zu seinen bekanntesten Werken zählen „Empire of the Sun“, (1987, Steven Spielberg), „Crash“ (1996, David Cronenberg) und „The Atrocity Exhibiton“.
Liebe & Napalm – The Atrocity Exhibition (2008)

Thomas Ballhausen
Autor, Film- und Literaturwissenschaftler. Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft und der Germanistik an der Universität Wien, Lehrbeauftragter ebendort. Leiter des Studienzentrums im Filmarchiv Austria. Koordinator und Mitarbeiter mehrerer literatur- und filmspezifischer Projekte, Kuratorentätigkeit im In- und Ausland. Wissenschaftliche und Literarische Publikationen, zuletzt „Die Unversöhnten“ (Skarabäus, 2007).
Ab 2008 Herausgabe der Reihe „exquisite corpse – Schriften zu Ästhteik, Intermedialität und Moderne“ herausgeben.

Delirium und Ekstase. Die Aktualität des Monströsen (2008)

Toby Barlow
arbeitet als Executive Creative Director für die Werbeagentur JWT in Detroit und New York City. Seine literarischen Arbeiten erschienen u.a. in renommierten Zeitschriften wie  »n+1« und »The Huffington Post«.
Scharfe Zähne (2009) ist sein Debütroman, der binnen kürzester Zeit vom Geheimtipp zum Kultbuch wurde.

Irmgard Barta
Geboren 1973 in Graz/Steiermark, lebt in Graz und arbeitet als diplomierte OP Gesundheits- und Krankenschwester.
Engel morden einsam (2007)

Hugo Bettauer
(1872–1925)
geboren in Baden bei Wien, Gymnasium mit Karl Kraus, Schriftsteller und Journalist, konvertierte 1890 vom Judentum zum Protestantismus. Nach Arbeitsaufenthalten in Zürich, New York und Berlin, kehrte er nach Wien zurück, arbeitete für die Neue Freie Presse und spezialisierte sich auf Romane mit sozial engagierten Themen. 1922 erschien Die Stadt ohne Juden (1924 verfilmt von H. K. Breslauer mit Hans Moser), 1924 Die freudlose Gasse (1925 verfilmt von G.W. Papst mit Werner Krauß und Greta Garbo). 1925 wurde Bettauer in seinem Büro in der Lange Gasse in Wien-Josefstadt von einem illegalen NSDAP-Mitglied erschossen.
Hemmungslos (2009)

Günter Brödl
(1955–2000), österreichischer Schriftsteller, Songtexter und Musikjournalist.
Von 1985 bis zu seinem plötzlichen Tod am 10. Oktober 2000 schrieb er nicht nur sämtliche Songtexte für "Ostbahn Kurti & die Chefpartie" und später für "Kurt Ostbahn & die Kombo", sondern erfand auch alle Geschichten, die sich um die Figuren beider “Musikgruppen” ranken. Statt der ursprünglich geplanten Kurt-Ostbahn-Trilogie ”Blutrausch" (1995), "Hitzschlag" (1996) und "Platzangst" (1997) verfasste Günter Brödl noch drei weitere Kurt-Ostbahn-Kriminalromane: "Kopfschuss" (1999), "Peep-Show / Trainer & Trash ermitteln" (gemeinsam mit Peter Hiess, 2000) und „Schneeblind“ (2002, posthum veröffentlicht). Auf den legendären “Mord und Musik”-Lesetourneen trug er gemeinsam mit “Kurt Ostbahn” sowie unterstützt von der “Kombo” im Kleinformat aus seinen Werken vor. 1997 schrieb er für die "Blutrausch"-Verfilmung (Regie: Thomas Roth) das Drehbuch. Außerdem verfasste Brödl Theaterstücke, Musicals, Comics und weitere Bücher. 2001 wurde er posthum mit dem Amadeus Austrian Music Award für sein Lebenswerk geehrt.
Blutrausch (2009)
Hitzschlag (2009)

Rudolf Brunngraber
(1901–1960), gehört zu den interessantesten österreichischen Schriftstellern des
20. Jahrhunderts. Seine Romane wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, in 18 Sprachen übersetzt und erreichten eine Millionenauflage. Angeregt durch Otto Neurath gelang Rudolf Brunngraber 1932 mit „Karl und das 20. Jahrhundert“ ein Roman, der nicht nur inhaltlich bedeutsam ist, sondern auch formal neue Wege beschreitet. Brunngrabers Werk erschien zuerst im Zentralorgan der SDAP, der Arbeiter-Zeitung, und wurde dann zum internationalen Bucherfolg. Vor seinem literarischen Durchbruch schlug sich der ehemalige Schüler Gustav Klimts jahrelang als Wanderredner, Holzfäller und Totensänger durch.

Karl und das zwanzigste Jahrhundert (2010)

Maria Buchmayr
Geboren 1970 in Linz. Seit 2003 Projektkoordinatorin eines frauenspezifischen Personalentwicklungsprojekts in der Stabsabteilung für Frauenförderung der Uni Linz.
Seit 2001 Vorstandsmitglied der Grünen Linz, seit 2003 Gemeinderätin und stellvertretende Klubobfrau der Grünen Fraktion im Linzer Gemeinderat. U. a. Frauensprecherin der Grünen Linz.
Frauen Macht Zukunft (2007)

Traude Bührmann
geboren 1942 in Essen, Schriftstellerin, Übersetzerin, Fotografin, Reisende, lebt mit Vorliebe in Berlin. Zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien sowie Einzelpublikationen.
Zuletzt erschien ihr Roman Die StraSSen-sängerin (München 2004). U.a. Herausgabe der literarischen Porträts Faltenweise – Lesben und Alter (Berlin 2000) sowie der Stadtführer Lesbisches Berlin (Berlin 1999) und Lesbisches Paris (gem. mit Suzette Robichon). Mitherausgabe des Sachbuches Mehr als eine Liebe – polyamouröse Beziehungen (Berlin 2005).
Nachtcafé. Erzählungen auf Leben und Tod (2005)

Peter Cheney
eigentl. Reginald Evelyn Peter Southouse Cheyney (1896–1951) war ein britischer Autor von Hardboiled Novels, einer Krimi-Gattung. Cheney arbeitete vor dem Ersten Weltkrieg als Angestellter, während des Krieges im Labour Corps Record Office. Nach der Veröffentlichung seines ersten Kriminalromans1936 erlangte er Popularität und finanziellen Erfolg. Im Laufe seiner weiteren finanziell sehr erfolgreichen Karriere schuf er Charaktere wie den FBI-Agenten Lemmy Caution (häufig verfilmt, auch von Jean-Luc Godard in Alphaville, 1965) und Slim Callaghan. In den nächsten 15 Jahren verfasste er mindestens zwei Romane pro Jahr. Den eigentlichen Erfolg seiner Werke erlebte Cheyney nicht mehr.
Lemmy schießt nicht auf Blondinen (2010)

Anda Dinhopl
geb. 1960, als Drogistin tätig in Wien. Schwerpunkte ihrer Arbeit: Heilkräuter, ätherische Öle und Ayurveda.
Frauenkräuter (1999)B

Brigitte Drexler
gemeinsam mit Heike Herrberg
20 Bewährte Naturheilverfahren (1997)

Waltraud Ernst
geb. 1964, studierte Philosophie und Literaturwissenschaft in Tübingen, Bielefeld, Bordeaux und Wien. 1990-91 Forschungsaufenthalt in Minneapolis. Lebt als freie Wissenschafterin in Wien, Lehrbeauftragte an der Universität Wien und der FU Berlin. Mitarbeit in der Bibliothek des Sigmund Freud-Museums und im STICHWORT, Archiv der Frauen- und Lesbenbewegung. Publikationen zur feministischen Philosophie und Wissenschaftsforschung.
Diskurspiratinnen (1999)

Else Feldmann
geboren 1884 in Wien, Tochter jüdischer Eltern, wuchs in bescheidensten Verhältnissen auf. Von 1912 an war sie als Journalistin und Schriftstellerin tätig, schrieb vor allem über sozialkritische Themen, die Armenviertel Wiens und über das Milieu des jüdischen Proletariats. 1938 setzten die Nationalsozialisten ihr Werk auf die Liste des "schädlichen und unerwünschten Schrifttums". 1942 wurde sie deportiert und im Vernichtungslager Sobibór ermordet.
Der Leib der Mutter (1993) 
Martha und Antonia  (1997)  
Löwenzahn - Eine Kindheit (2003)

Edith Foster
geboren 1914 in Wien, wuchs in einer sozialdemokratischen jüdischen Familie auf und erfuhr eine humanistische Erziehung im Bundesgymnasium Wien XIX.
1937 heiratete sie ihren ersten Mann Steven Kalmar und übersiedelte gemeinsam mit ihm nach Schweden. 1940 emigrierte das Paar nach Mexiko. Dort gebar Edith Foster ihre beiden Söhne. 1949 wiederum zog die Familie nach Australien, wo ihr drittes Kind, eine Tochter, auf die Welt kam. Aus beruflichen wie privaten Gründen schließlich ließen sie sich in den USA, Berkeley/Kalifornien nieder. Edith Foster arbeitete als Psychologin und Psychotherapeutin und lernte hier ihren zweiten Mann Rick Foster kennen, den sie 1970 heiratete und mit dem sie bis zu ihrem Tod im Mai 2002 zusammenlebte.
Über die Jahre. Ein Klassentreffen in Wien (2005)

Edith Friedl
in Freistadt/OÖ geboren, studierte an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz, war Assistentin an der dortigen Lehrkanzel für Um-raumgestaltung und unterrichtet seit 1991 an der Linzer HBLA Entwurf und Gestaltung im Architektur- und Designbereich. Mehrere Architekturpreise;
Forschungsschwerpunkt: Soziales Bauen. Mitinitiatorin des Autonomen Frauenzentrums und des Frauenhauses in Linz; Mitarbeit in verschiedenen gesellschaftskritischen Zeitungen.
Nie erlag ich seiner Persönlichkeit ... Margarete Lihotzky und Adolf Loos (2005)

Mali Fritz
(1912–1996), engagierte Kommunistin in Wien und Frankreich zur Zeit des spanischen Bürgerkriegs, 1941 denunziert und verhaftet, 9 Monate Gestapo-Haft, Auschwitz, Ravensbrück. Wiederaufnahme politischer Tätigkeit nach 1945, Ehe mit , Geburt von Sohn Ernst.
Es lebe das Leben. Tage nach Ravensbrück (2008)

Wolfgang Fritz
geboren 1947, österreichischer Jurist, Historiker und Erzähler, trat 1963 als Karteihelfer in die österreichische Finanzverwaltung ein, wurde nach Matura und Studium im Zweiten Bildungsweg 1981 in das Präsidium des Bundesministeriums für Finanzen berufen. 1988–2003 leitete er die Innenrevision dieses Ministeriums. Als Historiker befasste sich Fritz hauptsächlich mit der Biographie berühmter Finanzpolitiker, wie Hugo Breitner, Rudolf Goldscheid und Emil Steinbach. Sein erzählerisches Werk umfasst u.a. drei Romane Zweifelsfälle für Fortgeschrittene, Eine ganz einfache Geschichte und Das Bollwerk. Fritz ist verheiratet und Vater von zwei Töchtern, er lebt in Wien.
Die Geschichte von Hans und Hedi. Chronik zweier Hinrichtungen (2009)

Petra Ganglbauer
freiberufliche Autorin und Radiokünstlerin. Vizepräsidentin der Grazer Autorinnen- und Autorenversammlung. Präsidentin des Berufsverbandes Österr. Schreibpädagoginnen. Vizepräsidentin des Instituts für Interaktive Raumprojekte. Lyrik-, Prosa-, Essayveröffentlichungen. Wiener Vorlesungen zur Literatur. Intermediale Projekte. Hörspiel. Hörstücke. Zuletzt erschienen u.a.: Der Himmel wartet (Milena Verlag 2006), Im Schonungslosen. Gedichte (2007), Love-Seat, Videofilm, gem. mit Elisabeth Wörndl (2009). Die Überprüfung des Meeres. Gedichte erscheint 2010.
ganglbauer.mur.at
Im Milena Verlag erschienen von ihr zuletzt die Romane
Niemand schreit (2001)
Tränenpalast (1999)
Manchmal rufe ich dorthin (2005)
Der Himmel wartet
(2004)
gemeinsam mit Hildegard Kernmayer Schreibweisen.Poetologien (2003) und Schreibweisen Poetologien 2 (2010)

Gardner, John Champlin
(1933–1982) lehrte an mehreren US-amerikanischen Universitäten Anglistik und lebte ab den Sechziger Jahren als freier Autor. Neben Essays, Erzählungen und Märchen verfasste er auch mehrere gesellschaftskritische Romane. "Grendel", seine radikal andere Darstellung des Beowulf-Epos, war sein größter Erfolg und gilt bis heute als Klassiker der modernen und der phantastischen Literatur.
Grendel (2009)

Agáta Gordon
geb. 1963, studierte Ungarische Sprache und Literatur sowie Geschichte an der Universität Debrecen. Ziegenrouge (1999), ihre erste Romanveröffentlichung, erschien 1995 in Budapest. Derzeit lebt sie als freie Autorin auf dem Land und arbeitet an ihrem nächsten Roman.

Gabriele Habinger
Ida Pfeiffer - eine Forschungsreisende des Biedermeier (2003)

Heide Hammer
Philosophin, Journalistin und Fragensammlerin, assoziiert mit u.a. gruppe mañana, Episteme, Kooperative für Forschung und Intervention, Context XXI.
Revolutionierung des Alltags. Auf der Spur kollektiver Widerstandspraktiken (2007)

Ishraga Mustafa Hamid
geb. 1961 in Kosti/Sudan. Studium der Publizistik in Wien. Lebt in Wien. Engagiert in der MigrantInnenarbeit, speziell Schwarze MigrantInnen-Forschung. Autorin, freie Journalistin und Lektorin am Institut für Politikwissenschaft der Uni Wien. Texte von ihr erschienen in den Anthologien  Die Sprache des Widerstandes
(2000)
Eure Sprache ist nicht meine Sprache (2002)
Trotzdem singe ich (2003)

Erika Hasenhüttl
geb. 1965 in Graz, verheiratet, 1 Kind; 1988 bis 1992 als Hauptschullehrerin tätig; Karenz; bis 1999 Musikschullehrerin an einer privaten Musikschule; Studium der Erziehungswissenschaften und Deutschen Philologie (Schwerpunkte: Frauenforschung, Sexualerziehung) an der Karl-Franzens-Universität Graz; 1999 Promotion (Philosophie); Trägerin des "Gabriele-Possanner-Förderungspreises für wissenschaftliche Leistungen, die der Geschlechterdemokratie in Österreich dienlich sind" 1999; derzeit Lehrbeauftragte an der Karl-Franzens-Universität Graz. Veröffentlichungen in Zeitschriften.
Buchpublikation Wenn der Samen mit dem Ei … Sexualerziehung ohne Lust und Liebe, Wien 1997; Feministisch angehaucht? (2001)

Elisabeth Hellmich
geboren 1930 in Hamburg, 1937-1948 Schulbesuch in Hamburg, Mödling, Gmunden, Salzburg. 1956 Heirat, seit 1980 verwitwet, 3 Kinder, 8 Enkelkinder. 16 Jahre ausschließlich Haus- und Familienarbeit, 1981–1984 Erwerb des BAKEB-Zertifikates für Erwachsenenbildung, 1990/91 Studium der Ernährungswissenschaften, 1991/92 Beginn des Soziologiestudiums mit Fächerkombination Frauenforschung, Sozialgeschichte, Soziolinguistik. Jänner 2002 Diplomprüfung. Jänner 2006 Rigorosum. U.a. Gründungsmitglied des sozial-integrativen Vereins "Gemeinschaft B.R.O.T.". Mitarbeit in feministischen, kirchlichen und sozialpolitischen Gruppen. Lebt in Wien.
Forever young? Die Unsichtbarkeit alter Frauen in der Gegenwartsgesellschaft (2007)

Helga Hieden-Sommer
Geboren 1934, 10 Jahre lang Volks- und Hauptschullehrerin, danach Studium der
Psychologie, Soziologie und Völkerkunde an der Universität Wien. Ab 1969 Professorin für Pädagogische Soziologie in Klagenfurt. 1979–1990 Bundesrätin und Abgeordnete zum Nationalrat. Danach freiberufliche Sozialwissenschafterin und Wissenschaftspublizistin. 1994 Käthe Leichter Preis, 1987 Bruno Kreisky Anerkennungspreis für das politische Buch.
Sozialstaat, neoliberales Wirtschaften und die Existenzsicherung von Frauen (2007)

Heike Herrberg
gemeinsam mit Brigitte Drexler 20 Bewährte Naturheilverfahren (1997)

Hughes, Langston
(1902–1967), US-amerikanischer Schriftsteller der Harlem Renaissance. Schon an der Schule begann Hughes Gedichte zu schreiben. 1932/33 hielt er sich in der Sowjetunion auf, während des Spanischen Bürgerkrieges war er als Berichterstatter tätig. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete er unter anderem mit Kurt Weill am Broadway und schuf mit Street Scene eine der ersten afro-amerikanischen Opern. In den 1950er Jahren, während des Kalten Kriegs wurde Hughes eines der Opfer der anti-kommunistischen Verfolgungen des Senators Joseph McCarthy. Hughes' Lyrik ist bekannt für ihre Missachtung klassischer Formen, den häufigen Gebrauch von Jazz- und afroamerikanischen Folkrhythmen sowie zornigem Protest gegen soziale Ungerechtigkeiten. Sein lyrisches Werk, das ihn zu einem der bedeutendsten afroamerikanischen Dichter machte, umfasst die Sammlungen The Weary Blues (1926), Fine Clothes to the Jew (1927), The Dream Keeper (1932), Shakespeare in Harlem (1942), Fields of Wonder (1947) und Ask your Mama (1961). Neben Gedichten und Kurzgeschichten schrieb Hughes die Romane Not Without Laughter (1930) und Tambourines to Glory (1958) sowie die autobiographischen Werke The Big Sea (1940) und I Wonder as I Wander (1957).
Simpel spricht sich aus (2009)

Luce Irigaray
Geboren 1930 in Belgien ist französische Psychoanalytikerin und Kulturtheoretikerin. Ihre bekanntesten Werke sind Speculum, Spiegel des anderen Geschlechts (1974) und Das Geschlecht, das nicht eins ist (1977). In 1960er Jahren nahm Irigaray an Jacques Lacans psychoanalytischem Seminar teil. Sie ließ sich zur Psychoanalytikerin ausbilden. 1968 wurde sie in Linguistik promoviert. 1969 analysierte sie Antoinette Fouque, eine zu dieser Zeit führende Feministin. Von 1970 bis 1974 unterrichtete sie an der Universität von Vincennes. In dieser Zeit war Irigaray Mitglied der von Lacan gegründeten Ecole Freudienne de Paris (EFP). Bald nach Irigarays zweiter Doktorarbeit, „Speculum, Spiegel des anderen Geschlechts“ (1974) endete Irigarays Lehrtätigkeit in Vincennes. Seit den 1980er Jahren forscht Irigaray am Centre National de Recherche Scientifique in Paris. 1982 erhielt sie einen Ruf an die Ersamus-Universität Rotterdam. Ihre Forschungen resultierten in der Publikation der Ethik der sexuellen Differenz (1991). Zur Geschlechterdifferenz (1987)

Anna Regine Jeck
Geboren 1978 in Weinheim/Bergstraße. Sie ist freie Autorin, Biographin und Historikerin. Ihr erster Roman "Toni Ella Nick" erschien 2000 (konkursbuch). Weitere Veröffentlichungen u. a. in "Mein heimliches Auge XVIII", "Mein lesbisches Auge 4", "Mein lesbisches Auge 5" und in der Anthologie "Coming again and again" (2006).
Babyface und die Liebe (2007)

Irmtraut Karlsson
Geb. 1944, Dr. Phil. Psychologie, Leiterin einer sozialpädagogischen Forschungsstelle. Mitbegründerin und Geschäftsführerin des ersten österr. Frauenhauses. Tätigkeit im Kabinett der Staatssekretärin für Frauenfragen Johanna Dohnal, Generalsekretärin der sozialistischen Fraueninternationale in London. Bundsfrauensekretärin der SPÖ, Bundesrätin, Abgeordnete zum Nationalrat.
... lebte in der Josefstadt. Steine der Erinnerung 1938–1945 (2008)

Peter Karoshi
geboren 1975 in Graz, lebt in Wien.
Kulturwissenschaftliche Forschungsarbeiten in Graz und Wien.
Grünes, grünes Gras (2009)ist sein Debütroman.

Hildegard Kernmayer
gemeinsam mit Petra Ganglbauer 
Schreibweisen. Poetologien. (2003)

Manfred Kerry
Geb. am 22.4.1964, Studium an der Universität Wien, Gesellschaft für österr. Zeitgeschichte, IT-Branche, Bezirkssekretär der SPÖ Josefstadt, Bezirksvorsteher-Stellvertreter bis 2005, derzeit Klubobmann der SPÖ Josefstadt und Versicherungsberater.
... lebte in der Josefstadt. Steine der Erinnerung 1938–1945 (2008)

Ranka Keser
geb. 1966 in Rijeka/Kroatien, lebt mit ihrer Familie in München. Seit 1995 freie Autorin von Kinder-, und Jugendbüchern sowie Erzählungen in Anthologien zu Themen wie Rassismus und Neonazis.  
Sag nicht hopp, bervor du springst
(2002) ist ihr erster Kriminalroman

Edith Kneifl
geb. 1954 in Wels/Oberösterreich. Lebt und arbeitet als Psychoanalytikerin und freie Schriftstellerin IN Wien: etliche Literaturpreise, u.a. 1992 als erste Frau den GLAUSER für den besten deutschsprachigen Kriminalroman des Jahres: „Zwischen zwei Nächten“, Wr. Frauenverlag, 1991. ROMY 2003 für den besten Fernsehfilm des Jahres „Ende der Vorstellung (Filmtitel: „Taxi für eine Leiche“, Regie: Wolfgang Murnberger). Bisland neun Kriminalromane. Herausgeberin von Tatort Wien. Kriminalgeschichten, Milena Verlag (2004) und Mörderisch unterwegs (2006) www.kneifl.at

Viktorija Kocman
geb. 1972 in Belgrad, lebt und arbeitet in Wien und New York. Publikationen in verschiedenen Anthologien sowie das Buch Reigentänze,Erzählungen (Klagenfurt 2001). Im Milena Verlag erschienen zwei Texte von ihr im Sammelband Eure Sprache ist nicht meine Sprache (2002)
Ein Stück gebrannter Erde  (2003)

Jan Kossdorff
geb. 1974, ist ausgebildeter Drehbuchautor, arbeitete als Online-Redakteur und Internet-Manager. Seit 2000 Texter und Konzeptionist in der Werbung. Gründer und DJ des „Ampers-Club“, eines Wiener Rock-Klubs und Musikertreffs. Kurzgeschichte auf der Longlist des Wortlaut-Literatur-Wettbewerbs und Veröffentlichung im Rahmen der Werkstätte Buchverlag. Eigene Textserie, die als Email-Abonnement zu beziehen war.
Des Weiteren: Comics, Songs und Webvideos.
Sunnyboys (2009) ist sein Romandebüt.

Markus Köhle
Studium der Germanistik und Romanistik in Innsbruck und Rom, seit 2001 als Autor und Literaturkritiker tätig, 2008/2009 österreichisches Staatsstipendium für Literatur, Rezensionsredaktion für das Feuilletonmagazin Schreibkraft, Kolumnist für das Literaturmagazin DUM und thegap, Buchbesprechungen für das Literaturhaus Wien, Poetry Slam Routinier und Mitbegründer der Lesebühne Dogma. Chronik. Arschtritt. im Wiener Schikaneder. Zuletzt erschien im Skarabäus Verlag sein Prosatext  Bruchharsch (2009).
Doppelter Textpresso. Slam Poetry (2009)
www.autohr.at

Alicia Kozameh
geb. 1953 in Rosario/Argentinien, Studium der Philosophie und Literatur in Rosario und Buenos Aires, wurde als linke Aktivistin 1975 verhaftet und war bis Dezember 1978 politische Gefangene der argentinischen Militärdiktatur. 1980 bis 1984 im Exil in Kalifornien und Mexiko, Chefredakteurin der Literaturzeitschrift La Brújula, Autorin zahlreicher Artikel in Tageszeitungen und Periodika. Kehrte 1984 aus dem Exil zurück, lebt seit 1988 wieder in Kalifornien, tätig als Bibliothekarin an der University of Southern California, u.a. Herausgeberin der Zeitschrift Monóculo. 1997 erschien im Milena Verlag ihr Roman Straußenbeine und 1999 Schritte unter Wasser.

Beatrix M. Kramlovsky
Das Risiko (1997)

Eva Kreisky
studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien und absolvierte ein postuniversitäres Studium der Politikwissenschaft am Institut für Höhere Studien und Wissenschaftliche Forschung (IHS) in Wien. 1972 bis 1979 wissenschaftliche Assistentin am IHS. 1979 bis 1989 Leiterin der Abteilung Politikwissenschaften am IHS. 1987 Habilitation an der Universität Wien. 1989 bis 1993 Professorin für Politikwissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der Frauenforschung an der Freien Universität Berlin. Seit 1995 Ordinaria für Politische Theorie und Ideengeschichte eben dort, seit 1995 Vorstand des Instituts für Politikwissenschaft und seit 1996 Prodekanin der Grund- und Integrativwissenschaftlichen Fakultät an der Universität Wien. Arbeitsschwerpunkte: Politische Theorie und Ideengeschichte, Staats- und Bürokratietheorie, feministische Theorie.
Gemeinsam mit Margit Niederhuber: Johanna Dohnal. Streiflichter einer bewegten Zeit. (1999)

Ursula Kubes-Hofmann
geb. 1953. Philosophin, Literaturwissenschafterin. Wissenschaftliche Leitung des "Feministischen Grundstudiums", Geschäftsleitung des Rosa-Mayreder-College. Gründerin und Redakteurin der Zeitschrift [sic!] Forum für Feministische GangArten.
Umfangreiche Vortrags- und Publikationstätigkeiten, insbesondere bezüglich des Werkes von Hannah Arendt sowie der damit verbundenen Fragen zu Identität, Denken, Sprache und politischem Handeln. Im Milena Verlag/Wiener Frauenverlag erschien 1993 ihr Buch Das unbewußte Erbe, zuletzt ihr satirischer Text Die Zofen in der Anthologie Die Sprache des Widerstandes (2000).

Meike Lauggas
geb. 1970 in Wien, aufgewachsen in Bozen. Studium der Geschichte und Politikwissenschaft, Soziologie, Philosophie in Innsbruck, Wien, Neapel. Historikerin, Lektorin an der Universität Klagenfurt, lebt als freie Wissenschafterin in Wien. Trägerin des "Gabriele-Possanner-Förderungspreises für wissenschaftliche Leistungen, die der Geschlechterdemokratie in Österreich dienlich sind" 1997.
Mädchenbildung bildet Mädchen (2000)

Lisa Lercher
geb. in der Steiermark, lebt seit 1989 in Wien und war nach Abschluss ihres Pädagogik-Studiums mehrere Jahre in der Informationsstelle gegen Gewalt der österreichischen Frauenhäuser und als Lehrbeauftragte an den Universitäten Wien, Klagenfurt und Graz tätig. Seit 1995 arbeitet sie als Referentin im Familienministerium.
Nach der Veröffentlichung von Fachbüchern und -artikeln zu ihrem langjährigen Arbeitsschwerpunkt „Gewalt gegen Frauen und Kinder“, schreibt sie seit 2001 Kriminalromane und Kurzkrimis. Bislang bei Milena erschienen sind die Kriminalromane:
Der letzte Akt (2001)
, Der Tote im Stall (2002), Ausgedient (2004), Die Mutprobe (2006).
Für 2008 ist ein Kurzgeschichtenband in Vorbereitung. Blinde und sehbehinderte Personen können die Krimis bei der Hörbücherei des österreichischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes ausleihen. Für die Geschichte „Neue Zeiten“, hat Lisa Lercher 2003 den Luitpold-Stern Förderungspreis erhalten, der Kurzkrimi „IsDinL“ war für den Kärntner Krimipreis 2006 nominiert. „Ausgedient“ wurde für den deutschen Frauenkrimipreis 2004 nominiert. Lisa Lercher ist Mitfrau der mörderischen Schwestern, des Syndikats, der A.I.E.P. und des Österreichischen Schriftstellerverbandes. Mehr zu Lisa Lercher auf www.krimiautorinnen.at

Ulrike Lunacek
geb. 1957 in Krems/NÖ, aufgewachsen in NÖ und Wien. Dolmetsch-Studium (Spanisch, Englisch) in Innsbruck. Lebt seit 1983 in Wien, arbeitete u.a. in der Frauensolidarität (Entwicklungspolitische Initiativen für Frauen), im Österreichischen Informationsdienst für Entwicklungspolitik (heute Südwind-Agentur), als Redakteurin und Pressereferentin sowie als freiberufliche Journalistin und Dolmetscherin. Von 1996–98 war sie Bundesgeschäftsführerin der Grünen. Bei der Wahl 1999 gelang ihr der Einzug in den Nationalrat. Seither ist sie stellvertretende Vorsitzende des Außenpolitischen Ausschusses und Sprecherin der Grünen für Außen- und Entwicklungspolitik sowie für Gleichstellung von Lesben, Schwulen und TransGenderPersonen.
Zwischenrufe. Kolumnen, Kommentare, Interviews (2006)

Elisabeth Markstein
geb. 1929 in Wien. Mittelschule in Moskau, Studium der Slawistik an den Universitäten Wien und Moskau, Doktoratsstudium am Dolmetschinstitut Wien. Diplomierte Dolmetscherin für Russisch, freiberufliche Übersetzerin. Ab 1966 Lehrtätigkeit an den Dolmetschinstituten und Instituten für Slawistik Wien, Innsbruck und Graz. 1975/76 Gastlektorin an der University of Texas in Austin. Regelmäßige Gastseminare in Innsbruck. Themen: neuere russische Literatur, Kulturkunde, Übersetzungspraxis und literarisches Übersetzen am Dolmetschinstitut Wien. Staatspreis für Übersetzung 1989. Auszeichnung für Übersetzungen russischer Autoren. Moskau ist viel schöner als Paris (2010)

Gerlinde Mauerer
Medeas Erbe, Kindsmord und Mutterideal (2002)

Maria-Mercè Marçal
geb. 1952 in Barcelona, Studium der Klassischen Philologie, unterrichtet katalanische Sprache und Literatur in Barcelona, ist u.a. tätig als literarische Übersetzerin aus der französischen und russischen Sprache ins Katalanische. Seit Mitte der siebziger Jahre ist Marçal politisch aktiv. Bis heute ist sie als engagierte Feministin bekannt, wobei sie sich auf den kulturellen, insbesondere literarischen Bereich konzentriert. Ihre Lyrik wird seit 1976 veröffentlicht, von 1982 an thematisieren ihre Gedichte auch die lesbische Liebe. La passió segons Renée Vivien Auf den Spuren der Renée Vivien (1999) ist Marçals erster Roman, der 1994 in Barcelona erschien, ausnehmend gute Kritiken erhielt und binnen kürzester Zeit mit wichtigen Literaturpreisen ausgezeichnet wurde.

Dani C. Mimo
1951 geboren und aufgewachsen in München, lebte lange Jahre in Wien, studierte u.a. auch dort, lebt zur Zeit in München und Berlin. Sie arbeitet als freie Journalistin und schreibt Märchen, Erzählungen und Krimis.
Strassenmusik (1998)

Doris Mitterbacher, a.k.a. MIEZE MEDUSA
schreibt Prosa, Alttägliches und SciFi, Lyrik und Poetryslamtexte sowie HipHop-Lyrics. Gemeinsam mit Diana Köhle organisiert sie den monatlichen Poetry Slam textstrom und hat eine Anthologie mit Slamtexten herausgegeben (Edition Aramo). Veröffentlichungen in Zeitschriften (Die Rampe, Vollltext, Wienzeile, FLIM-Zeitschrift für Filmkultur) 2002 gewann sie den 1. Platz beim fm4-Wortlaut-Literaturwettbewerb. Gemeinsam mit tenderboy und dj smi veröffentlicht Mieze Medusa erfolgreich Musik und gewann 2007 den Protestsongcontest. „Freischnorcheln“ ist ihr erster Roman. www.miezemedusa.com

Freischnorcheln (2008), Doppelter Textpresso (2009), How I fucked Jamal (2010)

Hélène de Monferrand
geb. 1947 in Frankreich. Lebt u.a. als Journalistin und Autorin in Paris. Für Gefährliche Freundinnen ( Les amies d’Héloïse, Editions de Fallois), erschienen 2002 im Milena Verlag, erhielt sie 1990 den Prix Goncourt.

Bernhard Moshammer
Geb. 1968 in St. Pölten. Er lebt und arbeitet seit 1992 als Musi­ker in Wien. Zwischendurch war er Verkäufer. Im Laufe der Jahre hat er als Börn (www.boern.com) ein paar CDs produziert und auf eigene Faust veröffentlicht, zuletzt die Doppel-CD Schöne Dinge Einfach / 21 Songs By Börn (2007). Aktuelles Album: Fame & Success von Börn & Mika Vember.
Bernhard Moshammer ist Vater von zwei Kindern und Mann einer Frau.
Zeit der Idioten ist sein Romandebüt.

Mirjam Müntefering
geb 1969, Theater- und Filmwissenschaftlerin, lebt als Autorin und Fernsehredakteurin in Dortmund. Zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien (u.a bei dtv-junior, KiWi) und Zeitschriften (u.a. lespress, Essener Literaturflugblätter). Im Milena Verlag/Wiener Frauenverlag erschien 1998 ihre Erzählung "Wie Hund und Katz", in: Mit Katzenzungen,
hrsg. von Sylvia Treudl, 1999 der Roman Flug ins Apricot, 2000, Apricot im Herzen
www.mirjam-muentefering.de

Christa Nebenführ
geb. 1960 in Wien. Nach konventioneller Laufbahn als Schauspielerin an Landesbühnen der BRD Studium der Philosophie in Wien und Stony Brook (USA). Wissenschaftliche Publikationen (Einzelpublikation: Sexualität zwischen Liebe und Gewalt, Milena 1997), Lyrik, Prosa in Zeitschriften und Anthologien (zuletzt in AS LONG AS, Milena Verlag 2005) Herausgeberin, Kolumnistin, freie Theaterschaffende, Organisatorin zahlreicher Literaturveranstaltungen. Lebt mit Mann und zwei Töchtern in Wien.
Blutsbrüderinnen. Roman (2006)

Agnes Neumayr
Geboren 1965 in Saalfelden/Salzburg. Nach 10-jähriger Berufstätigkeit Studium der Politikwissenschaft. Preisträgerin des »Ersten Preises für Frauenspezifische Forschung 2001«. 2001–2004 Projektleiterin mehrerer EZA-Projekte in Ghana/Westafrika. Seit 2004 Lektorin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Innsbruck
und wissenschaftliche Mitarbeiterin im FWF-Projekt: Kunst gegen Gewalt.
Kritik der Gefühle. Feministische Positionen (2007)

Barbara Neuwirth
geb. 1958 in Eggenburg/Niederösterreich, Studium der Geschichte und Ethnologie, lebt als freie Schriftstellerin in Wien und im Weinviertel. Im Rahmen ihrer Tätigkeit als Verlegerin im Wiener Frauenverlag/Milena Verlag 1985-1997 Herausgabe zahlreicher Bücher, u.a. Blaß sei mein Gesicht (1988) und Schriftstellerinnen sehen ihr Land (mittlerweile vergriffen). Österreich aus dem Blick seiner Autorinnen, 1995. Barbara Neuwirth ist Trägerin österreichischer Literaturpreise und Literaturstipendien, das Wiener Autorenstipendium 1997. Empedokles' Turm, (1998), 2005 den Anton Wildgans-Preis.
www.barbara-neuwirth.com

Vilma Neuwirth
geb. 1928 in Wien-Leopoldstadt. Überlebte als Sternträgerin die Nazizeit in Wien. Nach dem Zweiten Weltkrieg Lehre als Friseuse, Mitarbeit im Geschäft des 1. Ehemannes, Scheidung. U.a. Referentin bei den Vereinigten Edelstahlwerken. Studium der Fotografie bei Franz Hubmann. Vortragsarbeit im Rahmen ihres Zeitzeuginnen-Engagements. Seit Anfang 1993 Mitarbeit im Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes. Frau Neuwirth lebt in Wien.
Glockengasse 29 (2008)

Margit Niederhuber Dr.phil.
Studium der Romanistik und Germanistik an der Universität Wien. Studienaufenthalt in Portugal, Algerien, Mocambique. Studium am Institut für Kulturelles Management. Organisation und künstlerische Beratung verschiedener Projekte (Künstler für den Frieden, Frauenmusikwochen, Vienna Art Orchester, Kulturprogramm der UNO-Menschenrechtskonferenz 1993 in Wien). Arbeiten für Radio, TV und Zeitungen. Regie bei Video und Filmprojekten u.a. über Afrika. Ab 1991 künstlerische und inhaltliche Gestaltung und Organisation von Veranstaltungen zum Thema Frauenpolitik und Frauenkultur für das Büro der Frauenministerin.
Gemeinsam mit Eva Kreisky: Johanna Dohnal. Streiflichter einer bewegten Zeit. (1999)

Hermine Nierlich-Jursa
1912–2000, Waise, Arbeiterin in einer Strumpffabrik, 1934 Ehe mit Ottokar Huber, Mitglied einer kommunistischen Widerstandgruppe, 1939 inhaftiert, 21/2 Jahre Untersuchungshaft, 1942 Ravensbrück, nach 1945 wieder politisch aktiv in der KPÖ, Ehe mit Wilhelm Jursa, politischer Häftling in Dachau.
Es lebe das Leben. Tage nach Ravensbrück (2008)

Helga Pankratz
geb. 1959 in Wiener Neustadt, lebt in Wien, arbeitet als freie Autorin und ist im alternativen und feministischen Verlags- und Zeitschriftenwesen tätig. Seit 1995 schreibt und spielt sie Frauenkabarett. Zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien. Ein Moment Leben. Gedichte (merbod, 1989). long distance (Wiener Frauenverlag, 1995). 1997 erschien im Querverlag ihre Erzählung "Tamaras Papa geht fremd" in der Anthologie Sappho küßt Europa.
Amore? (1998) Aus lesbischer Sicht (2002)

Alice Pechriggl
gemeinsam mit Gudrun Perko: Phänomene der Angst. Geschlecht - Geschichte - Gewalt (1996)

Lisa Pei
geboren 1947 in Köln, wo sie auch heute lebt und arbeitet. Studium der Sozialpädagogik. Seit 1970 als Dipl.-Sozialpädagogin im Schuldienst tätig. Schreibt Kriminalgeschichten und -romane. Zahlreiche Veröffentlichungen, zuletzt Die Kandidatin (Berlin 2001). Ihr Krimi "Drei Chinesen mit dem Kontrabass", erstmalig erschienen 1998 im Heyne Verlag, kam im Herbst 2005 als Neuauflage unter dem Titel Sagte kein Wort im Milena Verlag heraus. Annas Umweg erschien zuerst 1996 im Milena Verlag.
Annas Umweg (2006) Sagte kein Wort (2005)

Gudrun Perko
geb. 1962, absolvierte die Sozialakademie, Studium der Philosophie in Wien, derzeit tätig als Lektorin am Institut für Philosophie in Wien, Mitarbeiterin bei PROFUNDUS - Arge für wissenschaftliche Praxis. Ihre Themenschwerpunkte sind feministische Philosophie sowie Philosophie der Politik, besonders im Hinblick auf die Gestaltung der - und innerhalb der - Geschlechterverhältnisse.
in Zusammenarbeit mit Alice Pechriggl: Phänomene der Angst. Geschlecht - Geschichte - Gewalt, Wiener Frauenverlag 1996. Die Studie Mutterwitz erschien 1998 im Milena Verlag.
Mahlzeit (2000)

Erna Pfeiffer
AMORica Latina (1991) Torturada. Von Schlächtern und Geschlechtern (1993)

Evelyne Polt-Heinzl
geb. 1960. Studium der Germanistik, Politikwissenschaft und Philosophie in Salzburg und Wien. Literaturwissenschaftlerin und -kritikerin. Zahlreiche Buchpublikationen.
Zuletzt: Zum Dichten ge-hört Beschränkung. Hertha Kräftner – ein literarischer Kosmos im Kontext der frühen Nachkriegszeit (Hg., Wien 2004). Bücher haben viele Seiten. Leser haben viele Leben. (Wien, 2004)
Zeitlos. Neun Porträts (2005)

Rosa Puhm
1909 in Wien geboren, wuchs in einem sozialdemokratischen Elternhaus im Bezirk Ottakring auf. Schloss sich dem Kommunistischen Jugendverband an und nahm aktiv an den politischen Auseinandersetzungen der Ersten Republik teil. Das Land ihrer großen Hoffnungen war der in Russland entstandene Arbeiter- und Bauernstaat. Als 1932 ihr Freund Dino Maestrelli, ebenfalls überzeugter Kommunist und politischer Emigrant aus Italien, in die Sowjetunion fuhr, folgte sie ihm. Am 31. Dezember 1937 wurde das junge Paar brutal aus dem Schlaf gerissen. Dino wurde von zwei Milizen abgeführt. In den Sog der Moskauer Schauprozesse geraten, wurde er – mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit – am 3. März 1938 hingerichtet. In den folgenden 10 Jahren musste Rosa Puhm sich mit ihrem Sohn Remo durchschlagen und war als Frau eines "Volksfeindes" besonderen Schikanen ausgesetzt. 
1947 kehrte sie nach Österreich zurück und stellte sich ihrer Partei wieder voll zur Verfügung. Rosa Puhm verstarb 1997 in Wien.
Trennung in Gorki. Erinnerungen an eine Zukunft (2006)

Claudia Rath
geboren 1964, studierte Sozialarbeit, arbeitete einige Jahre in diesem Beruf, nahm später das Studium der Philosophie, Psychologie und Soziologie auf, entdeckte ihre Liebe zum Schreiben neu und widmet sich inzwischen ausschließlich ihrer Tätigkeit als freie Autorin. Sie lebt am Rande des Ruhrgebietes. Im Milena Verlag erschienen auch ihre drei anderen Midland-Romane, Die Midlandprophezeiung (2000), Die Schattengeherin (2000), Das Kind der Sterne und der Schlangen (2001), Midlands Mummenschanz (2001) Eine geheime Geschichte (2003)und zuletzt der Roman Reise nach Yandrala

Ulrike Repnik
geboren 1973 in Dornbirn/Vorarlberg, Studium der Politikwissenschaft, Geschichte und Philosophie an der Universität Wien sowie an der University of Ulster/Nordirland. Lebt in Wien.
Die Geschichte der Lesben- und Schwulenbewegung in Österreich (2005)

Karin Rick
gemeinsam mit Diana Voigt: "... mit Würde und Feuer" (1993), Côte d' Azur (1993), Der Rückfall (1996)

Ines Rieder
geb. 1954, Schriftstellerin, Übersetzerin, Lesbenhistorische Forscherin und Beraterin. Lebt in Europa und den Amerikas. Langjährige Mitgründerin und Herausgeberin von „Connexions: an international women’s quarterly.“ Co-Kuratorin der Ausstellung „geheimsache:leben. Schwule und Lesben im Wien des 20. Jahrhunderts.“ Beiträge zu Anthologien des Milena Verlags. 1994 erschien „Wer mit Wem? – Hundert Jahre lesbische Liebe“ im Milena Verlag (damals Wiener Frauenverlag).

Elfriede Semrau
geb. 1922 in Wien, nach der Matura 1941 bis 1943 Schauspielerin im bayerischen Schlierseer Bauerntheater. Nach Kriegsende widmete sie sich der Erziehung ihrer vier Kinder. 1958 wurde sie Religionslehrerin, später Inspektorin. Seit ihrer Pensionierung 1987 schreibt sie höchst erfolgreiche Krimis. Im Milena Verlag sind erschienen: Nach Zores aus dem rechten Eck (1994, Neuauflage 2001) Zeitzünder Zimtapfel (1995), Gemischte Gesellschaft (1996), Der Fall Falkenhorst (1998) und zuletzt Süßes Morden (1999) und zuletzt Mord in der City Night Line (2002)

Amaryllis Sommerer
Lebt und arbeitet in Wien. Studium Theaterkostüm, danach Theaterwissenschaft.
Mitglied der Theatergruppe AMOK. Anschließend Regieassistentin bei Film- und Fernsehproduktionen. Drehbuchautorin von TV-Filmen und Serien, sowie Kinospielfilmen. Autorin mehrerer Kinderbücher, Kurzkrimis und zahlreicher Drehbücher. 2004 erschien „Kabelfleisch“ in „Tatort Wien“ (Milena Verlag), 2006 „Permafrost“ in „Mörderisch  unterwegs“ (Milena Verlag), zuletzt erschien 2008 „Alle oder keiner“ in „Im Kreis der Familie“ im S. Fischer Verlag. Letzterer wurde für den Agatha-Christie-Krimipreis 2008 nominiert. www.amaryllissommerer.com
Selmas Zeichen (2008)

Hilde Spiel
(1911–1990) wurde in Wien geboren und besuchte die Reformschule der Eugenie Schwarzwald, an der u. a. Arnold Schönberg, Adolf Loos und Oskar Kokoschka unterrichteten. 1928, also mit siebzehn, debütierte Spiel in der Wiener Kaffeehausszene.
Im Café Herrenhof traf sie auf Ernst Polak, den Zeichner und Ringer Ernst Stern, Karl Kraus u. a. Ab 1930 studierte sie bei Charlotte und Karl Bühler sowie bei Moritz Schlick, dem Hauptvertreter des "Wiener Kreises". Neben ihrem Studium arbeitete sie an der von Paul Lazarsfeld gegründeten Wirtschaftspsychologischen Forschungsstelle, kam dort in Kontakt mit dem "Roten Wien" und wurde 1933 Mitglied der Sozialdemokratische Arbeiterpartei. Während sie an ihrer Dissertation arbeitete, wurde sie immer wieder Zeugin von politischen Krawallen an der Universität. 1936, als Spiel promovierte, gab ihr die Ermordung von Moritz Schlick den endgültigen Anstoß, Österreich zu verlassen.
Sie heiratete Peter de Mendelssohn, emigrierte mit ihm nach London und wurde Redakteurin und Übersetzerin. 1963 kehrte sie wieder in ihre Heimat zurück.
1963 erhielt sie einen Vertrag mit der "FAZ", für die sie bis Mitte der 80er Jahre die Kulturberichterstattung aus Wien besorgte. In den Jahren 1963 bis 1970 arbeitete sie für den "Guardian"; zwischen 1963 und 1972 für die "Weltwoche" (Zürich) und zwischen 1964 und 1975 für "Theater heute".
Hilde Spiel ist Autorin zahlreicher Romane, Erzählungen, Essays, Feuilletons und Erinnerungsbände. 1990 wurde ihr die Goethe-Medaille des Goethe-Instituts für besondere Verdienste um die deutsche Sprache verliehen. Hilde Spiel starb in Wien.
Rückkehr nach Wien. Ein Tagebuch (2009)

Karin Spielhofer
geb. 1942, aufgewachsen in Haugsdorf (NÖ), Studium der deutschen und englischen Literaturwissenschaft und der Erziehungswissenschaft in Wien; zunächst Projekte im Bildungsbereich, Seminar- und Beratungsarbeit, dann schriftstellerische Tätigkeit: Prosaveröffentlichungen und Hörtexte, Sprache-Musik-Werke in Zusammenarbeit mit Musikerinnen. Letzte Arbeiten: Prosa "um räume"(edition ch/ chARTS 2001); Text zur Oper der Iris ter Schiphorst "Euridice. Szenen aus der Unterwelt" (UA 2002 am Theater Bielefeld). Erzählung von Wegen 2004

Hildegard Steger-Mauerhofer
Geboren 1946 in Pöllau/Steiermark. 1980–1985 Referentin für Alternativ- und Projektgruppen-arbeit der SPÖ, Bundessekretärin der ARGE Christentum und Sozialismus.
Am Renner-Institut für den Bereich »Frauenpolitik« verantwortlich.
Nach Pensionsantritt 2003 Studium der Politikwissenschaft. Derzeit Studium der Gender Studies an der Universität Wien.
Halbe/Halbe. Utopie Geschlechterdemokratie? (2007)

Sonja Steinert
lebt als Literaturwissenschaftlerin und freie Autorin in Berlin. 2002 erschien ihr Roman "Cantando" bei Krug & Schadenberg.
Maschas Geschichten (2007)

Evelyn Steinthaler
geb. 1971 in Klagenfurt, Lebt und arbeitet  in Wien. Diplomstudium der Kommunikationswissenschaften, Ethnologie & Politikwissenschaften. Diplomarbeit über
Erich Frieds Tätigkeit für die BBC im Kalten Krieg. Vielfältige Arbeit im Kulturbereich.
Seit 2003 freie Autorin und Journalistin, für u.a. Wiener Zeitung, Der Standard.
Seit 2005 PR im NPO-Bereich.
Frauen1938. Verfolgte – Widerständige – Mitläuferinnen (2008)

Carolin Tener
1979 in Wien geboren und dort aufgewachsen und
Tina Ring
geboren 1979 in Wien, aufgewachsen in Niederös-terreich. Beide schlossen 2005 ihr Studium an der Wiener FH für  sozialwissenschaftliche Berufe ab. Ihr Interesse für die Situation von jugendlichen Prostituierten entwickelte sich im Zuge eines Langzeitpraktikums in Hamburg. Gemeinsam arbeiteten sie zwei Jahre lang an einer umfassenden Untersuchung über die Lebenssituation und die Hintergründe junger, sich prostituierender Mädchen in Wien.
Auf dem Strich. Mädchenprostitution in Wien (2006)

Claudia Maria Traint
geboren 1967 in Gars am Kamp, Studium der Publizistik und Kommunikationswissenschaft, Theater-, Film- und Medienwissenschaft und Musikwissenschaft, Universität Wien, Schreibtrainerin & Schreibspielerin (Firma Schreiblust), Kommunikationswissenschaftlerin, Chorsängerin, lebt und arbeitet in Wels (OÖ). Langjährige Beschäftigung mit der Positionierung von Frauen in der Gesellschaft und dem Thema Stigmatisierung und Ausgrenzung von Menschen mit Übergewicht.
Im Wendekreis der Waage (2008)

Suzana Tratnik
geb. 1963 in Murska Sobota. Soziologin, Schriftstellerin und Übersetzerin. Co-Herausgeberin von L (Sammelband über die Lesbenbewegung in Slowenien 1984-1995; ŠKUC-Lambda, Ljubljana 1995), u.a. Veröffentlichungen von Kurzgeschichten in slowenischen Zeitschriften und Anthologien.
Unterm Strich (2002) Mein Name ist Damian (2005)

Cornelia Travnicek
geb. 1987 in St. Pölten, lebt in Traismauer, Wien und auf der Zugstrecke dazwischen. Mehrere Preise und Auszeichnungen, u.a. die Autorenprämie des BMUKK und der Lise- Meitner-Literaturpreis 2009. Zuletzt erschienen: „Fütter mich“ (2009) www.corneliatravnicek.com
How I fucked Jamal (2010)

Sylvia Treudl
geb. 1959 in Krems, Studium der Politikwissenschaft, Autorin (Lyrik und Erzählungen), von 1985 bis 1997 Lektorin, Herausgeberin und Verlegerin im Wiener Frauenverlag/Milena Verlag, in dem auch ihre drei Erzählbände erschienen sind: Sporenstiefel halbgar (1990), Im schallenden Blau der Liebe (1995) und BLUES (1999). 1998 erschien von ihr als Herausgeberin die Anthologie Mit Katzenzungen, Geschichten von Katzen und 1999 die Anthologie Herzwärts. Weitere Bücher im Milena Verlag: Domino mit Domina (1988), Drama Dreieck (1990), Schnittmuster (1992), Sidesteps (1994) ....dann kratz ich Dir die Augen aus (1997). Zu letzt erschienen von ihr Zug um Zug. Reisenotizen (2001) und die Anthologie Viechereien (2001).

Diana Voigt
gemeinsam mit Karin Rick: ... mit Würde und Feuer (1993)

Tina Walzer
Geb. in Wien, freischaffende Historikerin und Autorin, lebt in Wien. Wiss. Mitarbeiterin am Institut für Geschichte der Juden in Österreich, St. Pölten, Wiss. Leitung des Forschungsprojektes „Sozialgeschichte der Juden in Wien 1784–1874“, journalistische Tätigkeit für österreichische und internationale jüdische Zeitschriften.
... lebte in der Josefstadt. Steine der Erinnerung 1938–1945 (2008)

Alexia Weiss
geb. 1971, Germanistikstudium und Journalismusausbildung an der Universität Wien.
Seit 1993 journalistisch tätig, u.a. langjährige Redakteurin der Austria Presse Agentur (Ressort Kultur, später Innenpolitik).
Seit 2007 freie Journalistin, dabei immer wieder Veröffentlichungen zu jüdischen Themen. HASCHEMS LASSO (2009) ist ihr erster Roman.
www.alexiaweiss.com

Carl Weissner
studierte Amerikanistik an den Universitäten Heidelberg und Bonn, gab Ende der Sechziger Jahre eine Underground-Zeitschrift heraus und erforschte mit einem Fulbright-Stipendium die literarische Alternativszene in New York und San Francisco. Anschließend übersetzte er viele Jahre lang seine amerikanischen und britischen Freunde ins Deutsche: Bukowski, Burroughs, Algren, Ginsberg, J.G. Ballard.
Bekannt wurde er als einer der wenigen Literaturagenten, die ihre Autoren europaweit vertreten (Bukowski, Paul Bowles, John Fante). Sein erster Roman erschien 1970 in San Francisco; sein neuester, Death in Paris, ist auf der Burroughs-Website www.realitystudio.org zu lesen.
Liebe & Napalm – The Atrocity Exhibition (2008), Manhattan Muffdiver (2010)

Margot Wieser
geb. 1963 in Schwarzach/Land Salzburg, Studium der Germanistik und Romanistik in Salzburg und Reims, Lektorin für deutsche Sprache und Literatur an der Pädagogischen Hochschule in Szombathely und am Germanistischen Institut der Eötvös-Loránd-Universität in Budapest. 1994-98 Redaktionsmitglied der Kulturzeitschrift was. Seit 1995 im Bereich der Bildungskooperation zwischen Österreich und Ungarn tätig. Lebt in Budapest.
Mitherausgeberin des Buches Wahlbekanntschaften. Literarische Beziehungen zwischen Österreich und Ungarn 1989 bis 1999, Wien 1999.
Stiller Aufbruch (2001)

Barbara Wochner
Manch eine wird (2003)
gemeinsam mit Michi Eber, Claudie Goutrié, Maria Newald, Katharina Pewny, Karin Schönpflug und Lisa Steininger Entscheidend einschneidend (2001)

Tanela Wolff
37 Jahre alt, lebt seit 1987 in Berlin, aktiv in der Migrantinnenpolitik, Karate. Arbeitet seit 10 Jahren in einem SchlosserInnenkollektiv, hat seit kurzem eine sechsjährige Pflegetochter. Schreibt Kurzgeschichten. Schwesterliebe ist ihr erster Roman.
Schwesterliebe (2005)

Elisabeth Young-Bruehl

geb. 1946 in Maryland, ist Psychotherapeutin und Dozentin des Center for Psychoanalytic Trainig and Research der Columbia Universität in New York City. Sie veröffentlichte eine große Zahl Fachbücher, unter denen die Biographien über Hannah Arendt sowie Anna Freud einem größeren Publikum bekannt wurden. Ihre Veröffentlichung Anatomie eines Vorurteils (1982) gewann 1996 den Preis der renommierten us-amerikanische Verlegervereinigung Association of American Publishers für das beste Buch im Fach Psychologie. Neben Fachpublikationen veröffentlicht Young-Bruehl Lyrik und Prosa.
Anna Freud I
Anna Freud II (1995)


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