205 Seiten, Hardcover

€ 19.90 / SFr 28.50

ISBN 978-3-85286-227-9

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Ausgedient

Amaryllis Sommerer

Ulrich und seine Täter

Roman

Jedermann! Ulrich, der Chef der Fernseh-Unterhaltung, ist tot. Unter den Kollegen macht sich Torschlusspanik breit – wer darf im Team bleiben, neuer Chef werden? Und woran ist Ulrich nun eigentlich gestorben? Das Disaster nimmt seinen Lauf …

Amaryllis Sommerer legt mit »Ulrich und seine Täter« erneut ein packendes Kammerspiel vor.

Ulrich, der Chef der Fernseh-Unterhaltung und moderner Jedermann, ist tot. Die unter seiner Ägide entstandene erfolgreiche TV-Familienserie muss aber weitergehen. Seine Drehbuchautoren kämpfen ums Überleben. Schließlich will nicht nur die Serie gerettet, sondern vor allem die eigene Existenz. Da ist die schöne Barbara, die es wie keine andere im Büro versteht, die Männer zu betören; Christoph, der endlich mit einem eigenen Kinofilm groß herauskommen will; Franziska, die in Maßen trauernde, umso maßloser trinkende Witwe; Amadeus, der sich ausgerechnet im größten Trubel nach London absetzt, die unscheinbare Didi und nicht zu vergessen: Richard, Ulrichs rechte Hand, der fix mit dem Posten als Nachfolger rechnet.
Existenzen, die allesamt von Erfolgsdruck, Konkurrenz, verbotenen Leidenschaften, Rachegelüsten, Aussteiger- und Nachfolge-Fantasien geprägt sind. Seit Ulrichs Tod hat sich niemand mehr im Griff.

Amüsant, spannend und abstoßend zugleich breitet Sommerer die Hoffnungen, Ängste und Aggessionen der verstörten Protagonisten vor dem Leser aus
und liefert am Schluss eine stimmige Schilderung von Ulrichs letzten Stunden. Empfohlen!

Verena Burkeljca, ekz

Amaryllis Sommerer ist eine Klasse für sich. Eine sprachkünstlerische Wortklauberin im besten Sinn.
Andrea Schurian, Der Standard

Ulrich und seine Täter" ist leiser als Sommerers frühere Werke. Auch diesmal stellt sie ihre unaufgeregt-nüchterne und trotzdem (oder gerade deswegen) gewaltige Sprachvirtuosität unter Beweis (...).
Katharina Schmidt, Wiener Zeitung

Brilliant, packend, verstörend. Sommerer ist eine Klasse für sich.
Die Presse am Sonntag