|
            |
|




|
 |
Elisabeth Markstein
MOSKAU IST VIEL SCHÖNER ALS PARIS
Leben zwischen zwei Welten
Aus den Kindertagen einer „geborenen“ Kommunistin hin zu glücklichen Zeiten in Moskau und der Rückkehr in ein fremdes Nachkriegs-Österreich.
Markstein erzählt auf eindringliche Weise nicht nur von den Kindertagen einer geborenen Kommunistin, sondern auch von Schicksalen jenseits familiärer Bande. Sie erinnert an die Zeiten des Prager Frühlings, an politische Hoffnungen im Osten wie im Westen. Sie erzählt von Begegnungen mit Chruschtschow und Molotow, Josif Brodski oder Constantin Costa-Gravas, von innigen Freundschaften wie jener zu Heinrich Böll und schwierigen Arbeitsverhältnissen wie mit Alexander Solschenizyn. Es gelingt ihr eindrücklich, ihre beeindruckenden Weggefährten auferstehen und uns an ihrem politisch wie literarisch aufregenden Leben teilhaben zu lassen.
184 Seiten, gebunden, mit zahlreichen Abbildungen
EUR 17,90/sFr 32,20
ISBN 978-3-85286-191-3
Erscheint Ende Februar 2010
|
 |
 |
Wolfgang Fritz
Die Geschichte von Hans und Hedi
Chronik zweier Hinrichtungen
Die Geschichte von Hans und Hedi dokumentiert die erschütternden Ausmaße der nationalsozialistischen Terrorjustiz am Beispiel des Lebens und Sterbens des Ehepaars Schneider.
Der arbeitslose Malergehilfe Hans und die Hausgehilfin Hedi leben ein sehr einfaches Leben in der Erwerbslosensiedlung Leopoldau. Sie züchten Hasen, halten Hühner, pflegen ihre Obstbäume und das selbst gezogene Gemüse, um über die Runden zu kommen.
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wird Hans zur Zwangsarbeit in einer Munitionsfabrik im Harz verpflichtet und ein Jahr später aufgrund seiner schweren Vergiftungserscheinungen wieder nach Wien zurückgeschickt. Kaum angekommen, wird dem Ehepaar eine Bagatelle zum Verhängnis: Eine kaputte Abziehmaschine, die für widerständige KommunistInnen in ihrem Gartenhäuschen untergestellt war, kostet ihnen beiden das Leben.
160 S., gebunden, mit zahlreichen Abbildungen
EUR 17,90/sFr 28,70
ISBN 978 3 85286 183 8
BEREITS ERSCHIENEN! |
 |
 |
Hilde Spiel
Rückkehr nach Wien. Ein Tagebuch
Hilde Spiels literarisches und persönliches Dokument
der österreichischen Nachkriegszeit.
Obwohl 1946 niedergeschrieben, gab Hilde Spiel dieses Tagebuch, berührendens Wien- und scharfsichtiges Selbstportät in einem, das sie selbst zu diesem Zweck ins Deutsche übersetzt hatte, erst 1968 zur Publikation frei. Da lebte sie bereits seit einigen Jahren wieder in Wien. Jetzt hat der Milena Verlag dieses große kleine Werk, das der Autorin in England sogar das Kompliment eintrug, sie sei der "weibliche Proust aus Wien", neu herausgebracht.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Dass Jugendliche immer öfter nach rechts rücken, liegt auch daran, dass sie die Geschichte nicht kennen. Um ihnen die Augen zu öffnen, empfiehlt sich Hilde Spiels „Rückkehr nach Wien“.
Kleine Zeitung
Hilde Spiel hat Wien 1936 – auf den beginnenden Nazi-Terror reagierend – verlassen und sich eine neue Existenz in London aufgebaut. Zehn Jahre später kehrte sie als Nachkriegskorrespondentin der Zeitschrift „New Statesman“ nach Wien zurück und hielt ihre Beobachtungen und Gedanken in Tagebuchaufzeichnungen fest.
Das Buch ist als Wiederentdeckung ein Erlebnis sowie Pflichtlektüre für alle
weiteren Generationen.
Mit einem Vorwort von Daniela Strigl.
180 S., gebunden
EUR 17,90/sFr 32,20
ISBN 978 3 85286 177 7
Bereits erschienen! |
|
 |
 |
Irmtraut Karlsson, Manfred Kerry, Tina Walzer (Hg.)
... lebte in der Josefstadt
Steine der Erinnerung 1938–1945
Ein historischer Spaziergang durch die Wiener Josefstadt – vor, während und nach dem Ende des NS-Regimes.
Der Stadtführer der besonderen Art bietet ein breites Spektrum an Themen zur rassistisch und politisch motivierten Verfolgung und Vertreibung von Menschen in der Josefstadt.
198 S., ca. 45 Abbildungen, Softcover
EUR 17,90/sFr 32,20
ISBN 978 3 85286 170 8
Oktober 2008
|
|
 |
 |
Vilma Neuwirth
Glockengasse 29
Eine jüdische Arbeiterfamilie in Wien
Vilma Neuwirths Erinnerungen dokumentieren auf einzigartige Weise den Überlebenskampf einer jüdischen Wiener Arbeiterfamilie.
Ein seltenes und kraftvolles Zeugnis der österreichischen Vergangenheit.
Mit einem Vorwort von Elfriede Jelinek.
Dieses Buch habe ich gelesen wie einen Krimi. Weil es einer ist. Allerdings bleibt rätselhaft, woher all diese Verbrecher plötzlich gekommen sind.
Elfriede Jelinek
Mit "Glockengasse 29" hat Vilma Neuwirth ein Volksbuch geschrieben – eines, das Jung wie Alt und auch den ungeübten Lesern zugänglich ist, unterhaltsam und lehrreich, ein Buch über die Angst und wie man mit ihr zurechtkommt, eines auch, das uns ein vertrautes und doch fremdes Wien vorstellt.
Erich Hackl
160 S., Klappenbroschur
EUR 17,90/sFr 32,20
ISBN 978 3 85286 169 2
3. Auflage lieferbar ab 15.3.2010
|
|
 |
 |
Evelyn Steinthaler (Hg.)
Frauen1938
Verfolgte – Widerständige – Mitläuferinnen
70 Jahre nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten im März 1938 erscheint
2008 das Buch über Täterinnen, Verfolgte und Mitläuferinnen.
Abseits der Faszination des Bösen folgt Frauen 1938 anhand von Interviews mit Zeitzeuginnen (Ceija Stojka, Dagmar Ostermann, Katharina Sasso , ua.) und literarischen (Sabine Gruber, Elfriede Jelinek, ua.), sowie historischen Beiträgen, den Spuren von Österreicherinnen nach dem „Anschluss“, und bereichert die Diskussion um neue und sehr interessante Beiträge.
– Ausgezeichnet mit dem Bruno Kreisky-Anerkennungpreis 2008 –
192 S., gebunden
Coverfoto: Ines Doujak
EUR 21,90/sFr 34,70
ISBN 978-3-85286-161-6
|
|
 |

|
Dieter J. Hecht / Eleonore Lappin / Michaela Raggam-Blesch
Lisa Rettl / Heidemarie Uhl (Hg.)
1938. Auftakt zur Shoah in Österreich
Orte – Bilder – Erinnerungen
Die Broschüre stellt die Ereignisse des Jahres 1938 aus der
Sichtweise und dem Erfahrungshorizont von Jüdinnen und
Juden dar. Das Vorgehen gegen die österreichische jüdische Bevölkerung nach dem "Anschluss" 1938 gilt als wichtiger Schritt zur Radikalisierung der nationalsozialistischen Verfolgungspolitik im gesamten Deutschen Reich: Wien ist jene Stadt, die sich durch pogromartige Gewaltexzesse tief in die Geschichte der Shoah, auch in die Erinnerung der Betroffenen und ihrer Nachkommen, eingeschrieben hat.
In einer Zusammenstellung von Bildern, Dokumenten, und autobiografischen Erinnerungsfragmenten rückt das individuelle Erleben in den Vordergrund.
48 S., 72 Abbildungen
Coverfoto: Melissa Gould
EUR 13,50/sFr 34,70
ISBN 978-3-85286-165-4 |
|
 |
 |
Mali Fritz / Hermine Jursa
Es lebe das Leben
Tage nach Ravensbrück
Ein tiefgehender Bericht über eine Odyssee während der letzten Kriegstage 1945: Der Heimweg von Ravensbrück nach Wien.
Über ihre persönlichen Erfahrungen, Beobachtungen und die ungebändigte Lust am Überleben schrieben die beiden Frauen fast 40 Jahre später.
Ein spannend und mitreißend geschriebener Bericht über ihren Weg aus der Hölle zurück ins Leben.
137 S., Klappenbroschur
EUR 16,50/sFr 26,60
ISBN 978-3-85286-164-7
Mai 2008 |
|
 |
 |
2. Auflage
Franziska Tausig
SHANGHAI PASSAGE
Emigration
ins Ghetto
Das Schicksal
einer jüdischen Familie im Wien der späten
1930er Jahre, die unprätentiöse Lebensgeschichte
einer Vertriebenen.
Überarbeitete und erweiterte Neuauflage
mit einem Nachwort von
Otto Tausig und einem Vorwort von Helmut
Opletal
208 S., broschiert
EUR 17,90/sFr 32,20
ISBN 978-3-85286-144-6 |
|
 |
 |
Rosa Puhm
Trennung in Gorki
Erinnerungen an
die Zukunft
Von Hoffnungen und
Enttäuschungen: Die Lebensgeschichte einer
überzeugten österreichischen Kommunistin.
Br., 280 S.
EUR 17,90-/sFr 32,20
ISBN 3-85286-143-8
|
|
 |
 |
Edith Foster
Über
die Jahre
Ein Klassentreffen
in Wien Anlässlich
eines Klassentreffens kommt die jüdische
Sozialistin Edith Foster nach 50 Jahren
zu Besuch zurück in ihre Heimatstadt Wien.
Br.,
208 S.,
EUR 22,-/sFr 37,50
ISBN 3-85286-135-7 |
|
 |
 |
Leontina
Arditti
An meinem Ende
steht mein Anfang
Eine jüdisches
Leben in Bulgarien
Leontina Arditti
wurde 1929 in Sofia geboren. Ihre Autobiographie,
die hiermit in deutscher Sprache vorliegt,
erschien erstmals 1995 in dem bulgarischen
Verlag Schalom.
Es ist die Geschichte ihrer Mädchenzeit
und Jugend in der Zeit des Holocaust,
die sie - aus der Perspektive des Mädchens
- ausgesprochen plastisch, farbenreich
und gefühlvoll erzählt.
Gb.,
303 S. mit Abb.
EUR 19,90 / Sfr 33,90
ISBN 3-85286-107-1 |
|
 |
 |
Else
Feldmann
Löwenzahn - eine
Kindheit
Es ist eine Welt der Frauen und Mädchen,
die sie schildert … Familienerhalterinnen,
Lehrerinnen, Nachtarbeiterinnen, Hausbesorgerinnen,
Alleinstehende, Witwen, Hausmädchen,
Prostituierte und die Generation der
Töchter im proletarischen Milieu Wiens
zu Beginn des letzten Jahrhunderts.
Geb.,
215 S.
EUR 17,90/sFr 32,20
ISBN 3-85286-108-X |
|
 |
 |
Else Feldmann
Martha und Antonia
Die berührende Geschichte zweier Schwestern, die zur Zeit der "Belle Epoque" im Vorstadtmilieu Wiens um ein menschenwürdiges Überleben kämpfen, erzählt von der 1942 im Lager Sóbibor ermordeten Schriftstellerin.
Gb., 390 S.
Sonderausgabe
EUR 14,80 / Sfr 26,90
ISBN 3-85286-035-0 |
|
| |
|
|
|
© MILENA Verlag 2007 |
|
|